Verwerflichkeit


Definition zu:

Verwerflichkeit liegt vor, wenn das Vorgehen des Täters derart anstößig ist, dass es als grober Angriff auf die Entschlussfreiheit einen erhöhten Grad sittlicher Missbilligung aufweist. Dieser kann sich aus der Verwerflichkeit des eingesetzten Mittels oder des verfolgten Zwecks als solchem, oder aber auch erst aus einer verwerflichen Zweck-Mittel-Relation ergeben.

Fundstellen
  • BVerfGE 73, 206, 253
  • BGHSt 17, 328, 331