irrige Annahme der Rechtmäßigkeit


Definition zu:

§ 113 III 2 stellt klar, dass der Täter auch dann straflos ist, wenn er irrig von der Rechtmäßigkeit der Diensthandlung ausgeht.

Keywords
  • irrige Annahme der Rechtmäßigkeit der Diensthandlung
  • klarstellende Funktion
Hintergrundwissen
  • Da die Rechtmäßigkeit der Diensthandlung eine objektive Bedingung der Strafbarkeit ist, kommt es insoweit von vornherein nicht auf subjektive Elemente an. § 113 III 2 hat daher nur klarstellende Funktion.
Fundstellen
  • Fischer, StGB, 65. Auflage (2018), § 113 Rn. 31