gemeinschaftliche Begehung


Definition zu:

Eine gemeinschaftliche Begehung liegt vor, wenn dem Opfer am Tatort zumindest zwei Personen gegenüberstehen, die einverständlich zusammenwirken.

Keywords
  • zumindest zwei Personen am Tatort
  • dem Opfer gegenüberstehen
  • einverständliches Zusammenwirken
Hintergrundwissen
  • Die besondere abstrakte Gefährlichkeit der gemeinschaftlichen Beteiligung liegt darin, dass das Opfer mit sich mehreren Gegnern konfrontiert sieht. Dadurch wird die Abwehrbereitschaft des Opfers gemindert. Die Angriffsintensität der Gegner wird dagegen erhöht (gegenseitiges Aufstacheln und Ermutigen).
Wichtige Fälle
Umstrittene Fälle
  • Beteiligung nur durch psychische Beihilfe
Fundstellen
  • BGH StV 1994, 542 (543)
  • BGHSt 47, 383 (387)