Fürsorge- oder Obhutsverhältnis


Definition zu:

Ein Fürsorgeverhältnis liegt vor, wenn der Täter verpflichtet ist, sich um das leibliche und geistige Wohl des Opfers zu sorgen hat. Ein Obhutsverhältnis liegt vor, wenn der Täter das Opfer zumindest vorübergehend körperlich beaufsichtigt

Keywords
  • Sorge für das leibliche und geistige Wohl des Opfers
  • vorübergehende körperliche Beaufsichtigung
Fundstellen
  • Fischer, StGB, 65. Auflage (2018), § 225 Rn. 4