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§ 2c Auskunftsverlangen der zuständigen Behörde

Langtitel:
Telemediengesetz
Abkürzung:
TMG
Normgeber:
Bundesrepublik Deutschland
Fundstelle:
BGBl. I 2007, 179, 251 (2021 I 1380)
Ausfertigungsdatum:
26.02.2007
Stand:
Zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 12.8.2021 I 3544
Mittelbare Änderung durch Art. 15 Nr. 2 G v. 30.3.2021 I 448 ist berücksichtigt
(1)
Audiovisuelle Mediendiensteanbieter und Videosharingplattform-Anbieter sind verpflichtet, der zuständigen Behörde auf Verlangen Auskünfte über die in § 2a Absatz 2 bis 7 genannten Kriterien zu erteilen, soweit dies für die Erfüllung der Aufgaben nach § 2b Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 erforderlich ist.
(2)
1Der Auskunftspflichtige kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihn selbst oder einen der in § 383 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 der Zivilprozessordnung bezeichneten Angehörigen der Gefahr der Verfolgung wegen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit aussetzen würde.
2Er ist über sein Recht zur Auskunftsverweigerung zu belehren.
3Die Tatsache, auf die der Auskunftspflichtige die Verweigerung der Auskunft nach Satz 1 stützt, ist auf Verlangen glaubhaft zu machen.
4Es genügt die eidliche Versicherung des Auskunftspflichtigen.