§ 21 Festsetzung von Ordnungsgeld

Langtitel:
Gesetz über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen
Kurztitel:
Publizitätsgesetz
Abkürzung:
PublG
Normgeber:
Bundesrepublik Deutschland
Fundstelle:
BGBl. I 1970, 1113
Ausfertigungsdatum:
15.08.1969
Stand:
Zuletzt geändert durch Art. 13 G v. 3.6.2021 I 1534
Änderung durch Art. 16 G v. 5.7.2021 I 3338 (Nr. 52) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Änderung durch Art. 59 G v. 10.8.2021 I 3436 (Nr. 53) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
1Gegen die gesetzlichen Vertreter (§ 4 Abs. 1 Satz 1) eines Unternehmens oder eines Mutterunternehmens, beim Einzelkaufmann gegen die Inhaber oder deren gesetzliche Vertreter, die § 9 Abs. 1, § 15 Abs. 1 hinsichtlich der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses, des Konzernlageberichts, des Teilkonzernabschlusses oder des Teilkonzernlageberichts im Unternehmensregister nicht befolgen, ist wegen des pflichtwidrigen Unterlassens der Offenlegung vom Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld festzusetzen.
2Die §§ 335 bis 335b des Handelsgesetzbuchs sind entsprechend anzuwenden.