§ 19a Verletzung der Pflichten bei Abschlussprüfungen

Langtitel:
Gesetz über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen
Kurztitel:
Publizitätsgesetz
Abkürzung:
PublG
Normgeber:
Bundesrepublik Deutschland
Fundstelle:
BGBl. I 1970, 1113
Ausfertigungsdatum:
15.08.1969
Stand:
Zuletzt geändert durch Art. 13 G v. 3.6.2021 I 1534
Änderung durch Art. 16 G v. 5.7.2021 I 3338 (Nr. 52) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Änderung durch Art. 59 G v. 10.8.2021 I 3436 (Nr. 53) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Mitglied eines Aufsichtsrats nach § 7 Satz 5 oder als Mitglied eines nach § 6 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit § 324 Absatz 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs oder nach § 7 Satz 6 eingerichteten Prüfungsausschusses eines Unternehmens, das kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d des Handelsgesetzbuchs ist,
1.
eine in § 20 Absatz 2a, 2b oder Absatz 2c bezeichnete Handlung begeht und dafür einen Vermögensvorteil erhält oder sich versprechen lässt oder
2.
eine in § 20 Absatz 2a, 2b oder Absatz 2c bezeichnete Handlung beharrlich wiederholt.