§ 16 Gebühren für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen

Langtitel:
Gesetz über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen
Kurztitel:
Brennstoffemissionshandelsgesetz
Abkürzung:
BEHG
Normgeber:
Bundesrepublik Deutschland
Fundstelle:
BGBl. I 2019, 2728
Ausfertigungsdatum:
12.12.2019
Stand:
Geändert durch Art. 1 G v. 3.11.2020 I 2291
Änderung durch Art. 1 G v. 9.11.2022 I 2006 (Nr. 43) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Änderung durch Art. 2 G v. 9.11.2022 I 2006 (Nr. 43) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
§ 11 Abs. 1 u. 2 tritt gem. § 24 Abs. 2 dieses G am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf den Tag folgt, an dem die Europäische Kommission die zu § 11 Abs. 1 und 2 erforderliche beihilferechtliche Genehmigung erteilt hat. Frühestens jedoch am Tag nach der Verkündung dieses G. § 11 Abs. 2 ist gem. § 24 Abs. 2 dieses G iVm Bek. v. 24.11.2022 I 2098 mWv 1.12.2022 in Kraft getreten.
Bek. v. 24.11.2022 I 2098 (Nr. 45) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
(1)
Für die Eröffnung eines Personen- oder Händlerkontos im nationalen Emissionshandelsregister erhebt die zuständige Behörde von dem Kontoinhaber eine Gebühr von 170 Euro, für die Verwaltung eines Personen- oder Händlerkontos eine Gebühr von 600 Euro pro Handelsperiode sowie für die Umfirmierung eines Kontos oder für die Änderung eines Kontobevollmächtigten eine Gebühr von jeweils 60 Euro.
(2)
1Wird ein Widerspruch gegen Entscheidungen nach diesem Gesetz vollständig oder teilweise zurückgewiesen, beträgt die Gebühr entsprechend dem entstandenen Verwaltungsaufwand 50 bis 4 000 Euro.
2Dies gilt nicht, wenn der Widerspruch nur deshalb keinen Erfolg hat, weil die Verletzung einer Verfahrens- oder Formvorschrift nach § 45 des Verwaltungsverfahrensgesetzes unbeachtlich ist.
3Wird der Widerspruch nach Beginn der sachlichen Bearbeitung jedoch vor deren Beendigung zurückgenommen, ermäßigt sich die Gebühr um mindestens 25 Prozent.